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Hybrid-IT: das Richtige für KMUs

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IDG

5m Lesezeit

Stetige technische Innovation ist der Schlüssel zu Wachstum und Erfolg für alle Unternehmen jeder Art: vom größten multinationalen Konzern bis zum kleinsten KMU, vom Startup über Scale-ups bis zu etablierten Unternehmen.

Die geplanten Investitionen in die digitale Transformation (DX) sind enorm. IDC prognostiziert ein Volumen von 5,5 Billionen USD für die Jahre 2018 bis 2021.

Weiterhin schätzen deren Analysten, dass bereits in diesem Jahr 30 Prozent der weltweit 2000 größten Unternehmen (G2000) mindestens zehn Prozent ihrer Erlöse für digitale Strategien aufwenden werden.

Shawn Fitzgerald, Forschungsdirektor von IDC, Worldwide Digital Transformation Strategies, sagt: „Der Fokus auf die Kapitalbeschaffung ist wichtig, denn die Business-Manager sehen die digitale Transformation zunehmend als eine langfristige Investition“. Er erwartet deshalb ein klares Commitment zur Finanzierung der digitalen Transformation, welche „die Aufwendungen bis weit ins nächste Jahrzehnt treiben werden“.

Doch für viele KMUs erscheint eine Investition von mindestens zehn Prozent des Umsatzes unerreichbar. Aber wenn die weltgrößten Unternehmen solche Investitionen für notwendig erachten, dann sollten kleinere Unternehmen über die Priorität ihrer Investitionen zumindest nachdenken.

Selbstverständlich sehen sich multinationale Konzerne und KMUs unterschiedlichen Herausforderungen gegenüber. Für Konzerne sind das vor allem die Altlasten aus früheren Investitionen in Legacy-Anwendungen und deren Infrastruktur. KMUs hingegen werden wahrscheinlich unter den technischen Bürden und unter früheren Unterfinanzierungen leiden.

Doch genauso wie die Digitaltechnik viele Startups in die Lage versetzt hat, völlig neue Industrien zu schaffen und die KMUs den Zugang zu globalen Märkten erhalten, so erfordert das auch von KMUs massive Investitionen. Diese Investitionen müssen allerdings zielgerichteter erfolgen als bei den multinationalen Konkurrenten mit größeren Kapital- und Mitarbeiterressourcen.

Ist die Cloud die einzige Lösung?

Seit mehr als einem Jahrzehnt konzentrieren sich Technologieanbieter, Analysten und die Presse auf das immense Potenzial des Cloud-Computings.

Die Cloud bietet zweifellos enorme Vorteile. Sie ermöglicht Unternehmen jeder Größe den Zugang zu neuen Produkten, Dienstleistungen und Innovationen. Doch nicht immer konnte die Cloud die Erwartungen erfüllen, da sie die Komplexität eher erhöht als verringert und viele verborgene Kosten mit sich bringt.

Es ist ein vielzitiertes Klischee, dass die Gründer von Hightech-Startups mit ihren Laptops in Coffee-Shops oder in Co-Working Spaces arbeiten und dabei eine Vielzahl von Cloud-basierten Produktivitäts- und Kollaborationstools nutzen. Für ein KMU – egal ob Start-up oder etablierter Betrieb - sieht die Geschäftsrealität meistens ganz anders aus. Und für Großunternehmen übrigens auch.

Trotz des Cloud-Hypes bilden die Ausgaben dafür – also Software as a Service (SaaS), Infrastructure as a Service (SaaS) und Platform as a Service (PaaS) – noch längst nicht den Großteil der weltweiten IT-Aufwendungen. Gartner prognostiziert, dass bis 2022 für „traditionelle Angebote weiterhin 72 Prozent der Unternehmens-IT ausgegeben werden“. Das heißt, nur 28 Prozent entfallen auf die Cloud-Anbieter. Andere Analysten kommen zu ähnlichen Schätzungen. Die Botschaft ist also klar: Cloud ist die Zukunft, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns.

Argumente für eine Hybrid-IT

Heute, und noch bei vielen zukünftigen Budget-Zyklen, werden die IT-Profis eine Reihe unterschiedlicher Cloud-Technologien und -Anbieter für verschiedene Unternehmen und Aufgaben einsetzen.

Für die meisten Firmen, vom KMU bis zum multinationalen Konzern, ist Hybrid-IT der Standard. Dabei ist die Infrastruktur eine Kombination aus Public- und Privat-Cloud Technologien.

Public-Cloud-Services werden noch immer mit dem Versprechen von Kosteneinsparungen verkauft. Und für viele Organisationen ist der Wechsel von Capex (Kauf von IT-Infrastruktur und -Anwendungen) zu Opex (Miete von IT-Infrastruktur und -Services) tatsächlich ein willkommener Vorteil. Der größte Nutzen des Cloud-Computings ist jedoch die Skalierbarkeit sowie der Zugang zu neuen, schnelllebigen Technologien. Denn sie bilden die Grundlage für die digitale Transformation.

Eine Private Cloud kann langfristig die Betriebskosten senken, denn die scheinbar günstigen monatlichen Rechnungen der Public-Cloud-Dienste addieren sich schnell zu beachtlichen Beträgen. Eine Private Cloud bietet auch eine bessere Kontrolle und Anpassung sowie mehr Flexibilität, um beispielsweise in Spitzenzeiten unkritischere Aufgaben in die Public-Cloud zu verlagern.

Ob eine Public oder Private Cloud sicherer ist, ist umstritten. Allerdings schränken die Auflagen einiger Organisationen und einige behördliche Bestimmungen die Möglichkeiten ein, sensible Daten in eine Public-Cloud zu verlagern. Auch können viele Unternehmen ihre geschäftskritischen Anwendungen und Daten nicht ohne weiteres vom aktuellen Betrieb vor Ort trennen.

Für versierte Geschäfts- und Technologieexperten stellt sich deshalb die Frage, wie sie Ordnung in ihre hybride IT-Welt bringen können. Dabei geht es darum, von einem „Standard-Hybrid“ zu einem „Design-Hybrid“ zu wechseln. An oberster Stelle steht dabei, dass die Integration der verschiedenen Cloud-Anwendungen und -Plattformen nicht die Performance, Sicherheit und Compliance beeinträchtigen darf. Dieses gelingt nur mit einer sorgfältigen Planung und einer wohldurchdachten Hardware- und Software-Investitionen.

Den KMUs sind diese Herausforderungen bestens bekannt. In einer kürzlich durchgeführten IDG/Dell-Umfrage nannten die Befragten als wichtigste Aufgabe die Vereinfachung der IT (32 Prozent), gefolgt von der Verbesserung der Produktivität am Arbeitsplatz (18 Prozent) und der Senkung der Gesamtbetriebskosten (16 Prozent).

Ebenso erkennen die KMUs, dass sich einige der Haupthindernisse für das Unternehmenswachstum Hilfe von Technologien überwinden lassen – gerade bei Qualifikationsdefiziten und Personalmangel.

Richtig eingesetzt können diese Instrumente jedes Unternehmen voranbringen. Werden sie aber nur scheibchenweise, ohne ausreichende Integration und ohne langfristige Roadmap implementiert, erhöhen sie die Komplexität vorhandener Technologie-Silos noch weiter.

Für einige KMU ist die Überwindung von Silos so einfach, wie die Bereitstellung des ersten Servers.

Andere Unternehmen können eine Software-definierte IT-Infrastruktur aufbauen, bei der sie die Cloud-Dienste jeweils nur nach Zweckmäßigkeit hinzuschalten. So lässt sich eine individuelle Hybrid-IT schaffen, die mehr Agilität bietet und gleichzeitig weniger Kosten verursacht.

Wir leben in ungewissen Zeiten, mit wirtschaftlichen Unwägbarkeiten und einer rasant zunehmenden digitalen Innovation. Investitionen in die IT-Infrastruktur und -Dienstleistungen können von entscheidender Bedeutung sein, um die gegenwärtigen Turbulenzen besser zu überstehen und auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

„Es steht viel auf dem Spiel“, sagt Mark Yates, Research Manager, Digital Transformation, IDC Europe, in einem Bericht zu den Risiken unzureichender Technologieinvestitionen. „Es gibt Unternehmen, die mit weniger mehr erreichen könnten oder die ihre IT-Systeme noch nicht voll ausgeschöpft haben. Durch die Umstrukturierung und Neuausrichtung der Geschäftsziele lässt sich eine Menge erreichen. Die Innovationsfähigkeit hängt in so hohem Maß von der Nutzung aktueller Spitzentechnologien ab, dass fast immer zusätzliche Investitionen erforderlich sind, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, lautet sein Rat.

Dieser Hinweis gilt aber nicht nur für große Unternehmen sondern auch für die KMUs.

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