KMUs erwärmen sich für die Cloud

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Homeoffice hat die IT-Strukturen vieler Kleinunternehmer kräftig durcheinandergewirbelt. Aus der weit verbreiteten Skepsis gegenüber Cloud Computing wurde eine zunehmende Akzeptanz. Doch wie sich die neue Cloud-Nutzung optimal ins Unternehmen integrieren lässt, wurde nicht weiter verfolgt. Aber gerade in der sinnvollen Kombination von Cloud und On-Premises steckt viel Potenzial.

Auch bei den Kleinunternehmen hat die Pandemie die Art der Zusammenarbeit grundlegend verändert. So hat der Zwang zum Remote-Working dazu geführt, dass diese Arbeitsform nicht mehr die Ausnahme, sondern der Regelfall geworden ist. Damit einher ging ein weitreichendes Überdenken der Nutzung von Cloud Computing. So werden heute auch bei kleineren Betrieben die querschnittsorientieren Business- und Kollaborations-Anwendungen immer häufiger als „Software-as-a-Service“ (SaaS) genutzt. Microsoft Office 365, Google Workspace, Workday ERP, Salesforce CRM, sowie Zoom oder Webex sind alles Standardanwendungen, die inzwischen auch bei den „Kleinen“ zum Arbeitsalltag gehören. Ein solcher Paradigmenwechsel muss aber in eine konzeptionelle und strukturierte Vorgehensweise eingebettet sein, denn sprunghafte ad-hoc Entscheidungen sind bei der IT-Nutzung selten effizient und meistens äußerst teuer.

Cloud Computing: Nicht „alles oder nichts“

Zu den erforderlichen Hausaufgaben gehört an erster Stelle die Überprüfung der Netzwerkstruktur, und zwar intern, wie extern. Cloud Computing bedeutet in jedem Fall eine immense Netzwerkbelastung, denn nur mit entsprechend großen Bandbreiten können die benötigten Services ohne Produktivitätsverlust genutzt werden. Sobald dieser Punkt geklärt ist, stehen die Architekturfragen an. Wichtig ist hierbei, dass die neue Nutzung von Cloud Computing nicht als „ganz oder gar nicht“ verstanden werden darf. Auch wenn Cloud Computing gerne von den Providern als besonders kostengünstig angepriesen wird, so ist das nur bedingt richtig. „Der Satz ‚mit der Cloud lässt sich immer Geld sparen‘, gehört in die Welt der Mythen“, lautet die Warnung von Milind Govekar, Vice President und Research Director bei Gartner. Tatsache ist, dass eine eigene, gut gemanagte IT oftmals deutlich günstiger ist, als vergleichbare Cloud-Angebote. Das bedeutet, dass die bewährten internen Anwendungen, wie spezielle Branchenlösungen, die Fertigungssteuerung, Streaming-Lösungen und erst recht die kritischen Unternehmens- oder Personendaten nicht in eine Public Cloud gehören. Gerade der letzte Punkt ist bei der Auswahl des Public Cloud Providers besonders wichtig. Laut einer Studie der Agentur Sopra Steria und dem F.A.Z.-Institut sagen 75 Prozent der Befragten, dass für sie die Datenschutzkonformität das wichtigste Auswahl-Kriterium bei einem Cloud-Provider sei.

Hybrid Cloud: Die wohltemperierte Cloud-Nutzung

Das Gebot der Stunde lautet also: So viel Cloud wie nötig – so viel On-Premises wie möglich. Das Schlüsselwort für eine solche Strategie lautet Hybrid Cloud. Hiermit ist sowohl die Nutzung von Public Cloud-Diensten, als auch der Aufbau einer eigenen hausinternen Cloud, also einer Private Cloud gemeint Eine Hybrid Cloud bietet eine optimale Umgebung, um sowohl alle regulatorischen Anforderungen in der Private Cloud zu erfüllen, als auch gleichzeitig von den Kollaborationsmöglichkeiten, der Flexibilität und der Skalierbarkeit einer Public Cloud zu profitieren. Laut IDC haben Hybrid Cloud-Umgebungen in den vergangenen 24 Monaten rasch Einzug in die deutschen Unternehmen gefunden. So sagen ein Viertel der befragten Unternehmen, dass bei ihnen eine Hybrid Cloud fester und produktiver Bestandteil ihrer IT-Infrastruktur darstellt.

HCI: Das Herzstück einer KMU-IT

Im Zentrum einer Private Cloud ist bei den KMUs häufig eine Hyperkonvergente Infrastruktur (HCI). Das ist eine Appliance, bei der Compute, Storage, Networking sowie Virtualisierung und Management in einer Lösung konsolidiert sind. VxRail von Dell Technologies ist eine solche HCI-Appliance, bei der durch Standardisierung und Automatisierung sehr schnell und einfach eine VMware-Umgebung eingerichtet werden kann.

Neben der Nutzung für Private und Public Cloud sind bei VxRail noch folgende Anwendungen besonders typisch:

  • Desktop-Virtualisierung (VDI)
  • Unternehmensanwendungen (ERP)
  • Datenbanken (SQL, Oracle)
  • Server-Virtualisierung
  • Niederlassungen/Zweigstellen-Management
  • VMware Cloud Foundation (VCF) auf Dell EMC VxRail

Untersuchungen haben gezeigt, dass VxRail bis zu 30 Prozent TCO Einsparungen gegenüber HCI-Lösungen im Eigenbau bietet. Zusätzlich sind die Wartungskosten bei VxRail um 43 Prozent geringer, was auf den integrierten ganzheitlichen Support zurückzuführen ist.

Der Nutzen von VxRail wird von vielen Dell-Kunden bestätigt: „Die hyperkonvergente Lösung von Dell Technologies ist einfacher zu administrieren und skaliert besser als unsere alte klassische Infrastruktur-Lösung“, bestätigt Arthur Kissmann, Leiter IT-Administration beim Bauunternehmen Hofschröer, einem mittelständischen Traditionsunternehmen, bei dem es „um gigantische Mengen an Daten, Bildern, Zeichnungen, Dokumenten, sowie einem sehr rechenintensiven ERP-System“ ging.

Bei der Implementierung von Cloud-Diensten in Verbindung mit HCI ist es äußerst sinnvoll professionellen Rat zu nutzen. Dell Technologies steht hier als qualifizierter Partner bereit. Einfach hier klicken und Kontakt aufnehmen

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