Der Chef bestellt – der Staat legt hin

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IT-Modernisierung

Die Digitalisierung der Kleinbetriebe

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Doch gerade bei den KMUs hapert es damit. So hat der IT-Verband Bitkom in einer Umfrage erhebliche Defizite im Mittelstand aufgedeckt. Etwa die Hälfte der befragten Unternehmen mit 20 bis 499 Beschäftigten sagen, dass sie sich als Nachzügler bei der Digitalisierung sehen. Ebenso viele (51 Prozent) sind es bei den kleinen Unternehmen zwischen 20 und 99 Beschäftigten. Das hat einen ursächlichen Zusammenhang mit der geringen Investitionsbereitschaft: Nur 39 Prozent der KMUs geben an, 2020 und im laufenden Jahr in die Digitalisierung investiert zu haben. Hoher Investitionsbedarf und Zeitmangel sind für 70 Prozent der Befragten die größten Hürden. Nils Britze, Bereichsleiter Digitale Geschäftsprozesse beim Bitkom-Verband warnt die Firmenchefs aber deutlich: „Der Mittelstand sollte digitale Geschäftsprozesse als Chance sehen, um seine knappen Ressourcen effizienter zu nutzen und seine Leistungen nachhaltig zu steigern.“

Digital Jetzt! – Das Förderproramm der Regierung

Dieses Problembewusstsein ist inzwischen auch bei der Bundes- und bei vielen Landesregierungen angekommen, wo man entsprechende Maßnahmen eingeleitet hat. „Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Betrieben bis zu 499 Mitarbeitern stehen erhebliche Mittel zur Verfügung: Im laufenden Jahr sind es 114 Millionen Euro und bis 2024 stehen nochmals knapp 250 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Insgesamt also über 300 Millionen Euro.

Gefördert werden vor allem Investitionen in Soft- und Hardware, insbesondere für die interne und externe Vernetzung des Unternehmens. Hierzu gehören alle damit verbundenen digitalen Technologien und die damit einhergehenden Prozesse und Änderungen im Unternehmen. Als Beispiele werden genannt: Datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Anwendungen, Big Data, Sensorik, 3D-Druck sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.

Der Weg zum Geld: Ein langer Hürdenlauf

Wie so oft bei staatlichen Programmen, sind die Antrags- und Vergaberichtlinien nicht für einen Kleinunternehmer abgefasst. Bürokratische Regeln, unverständliche Formulierungen, unüberwindbar erscheinende Auflagen und nicht zuletzt der Zeitbedarf schrecken viele Firmenchefs von der Inanspruchnahme solcher Gelder ab. Auch bei „Digital Jetzt“ gibt es eine Reihe an Vorgaben, die genauestens erfüllt werden müssen. Hier ein Auszug aus den Richtlinien des BMWi:

  • Die Investitionen müssen mit neuen Funktionen beziehungsweise grundlegenden Verbesserungen („Potenzialhebung“) mit Blick auf die bestehende Ausgangssituation der Digitalisierung im Unternehmen verbunden sein.
  • Im Antrag sind unter dem Punkt „Digitalisierungsplan“ durch das antragstellende Unternehmen die mit den Investitionen verbundenen Verbesserungen im Unternehmen schlüssig und nachvollziehbar darzustellen.
  • Die Beurteilung der Förderfähigkeit der Investitionen erfolgt immer unter Berücksichtigung der Ausgangslage des antragstellenden Unternehmens und der Zielstellung des Vorhabens.

Was im Einzelnen unter den hier aufgeführten Begriffen zu verstehen ist, bleibt unklar. Und viele Firmenchefs werden schon von den Formulierungen abgeschreckt sein.

Dell Technologies: Ihr Partner bei der Antragstellung

Die Experten von Dell Technologies bieten mit ihrem speziell darauf ausgerichteten Beratungsangebot eine besonders nützliche Hilfestellung an. Abhängig von der Unternehmensgröße zeigen sie die jeweils infrage kommenden Möglichkeiten ganz konkret auf.

Doch die Experten von Dell Technologies bieten noch viel mehr, als nur guten Rat. Als einer der größten und erfahrensten IT-Anbieter kann das Unternehmen auch mit seinem speziellen KMU-Portfolio den Firmenchefs bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsprojekte hilfreich zur Seite stehen. Von PCs bis hin zu Servern, Netzwerkeinrichtungen und Cloud-Lösungen – die Systeme und Services von Dell Technologies bieten alles was Kleinunternehmen benötigen, um den Anschluss an die Digitalisierung nicht zu verpassen. Dazu gehört auch ein umfangreiches Finanzierungspaket, was gerade im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Fördermitteln wichtig ist, denn bei allen Förderprojekten sind zusätzlich auch Eigenleistungen erforderlich. Damit das nicht zum KO-Kriterium wird, bietet Dell Technologies hier vielfältige Hilfe an. Das reicht von Zahlungsaufschüben für alle Server-, Netzwerk- und Storagesysteme sowie alle Desktops, Notebooks und Workstations bis zu „Mieten-statt-Kaufen“ und „Pay-as-you-Go“.

Fazit

Der Staat nimmt viel Geld in die Hand, um die Digitalisierung von Kleinunternehmen voran zu treiben. Doch viele Anspruchsberechtigte werden leer ausgehen, weil die Antragsverfahren zu bürokratisch sind. Hier setzt der Beratungsservice von Dell Technologies an, der den Firmenchefs sowohl bei den Anträgen, als auch bei der richtigen Technologie-Beschaffung kompetent zur Seite steht.

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