Funktioniert auch bei IT: Vermeiden, Wiederverwenden und Recyceln

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Klimaschutz und eine nachhaltige Ausrichtung der Lieferketten gewinnen auch in der IT-Branche an Bedeutung. Umfangreiche Maßnahmen zeigen beachtliche Erfolge.

„Jedes Jahr produziert die Welt Millionen Tonnen elektronischer und elektrischer Geräte, die unserem Planeten schaden, wenn sie nicht ordnungsgemäß entsorgt werden.“ – Emanuel Lippmann, Global Program Manager Social Impact bei Dell Technologies.

IT-Nachhaltigkeit wird in vielen Unternehmen immer wichtiger. Laut einer IDC-Studie verfügen 38 Prozent der befragten Unternehmen bereits über einen unternehmensweiten Nachhaltigkeitsansatz, bei dem es vor allem um die Beschaffung von ressourcensparender Hardware und die regelmäßige Modernisierung der IT-Infrastruktur geht. „Bei über einem Viertel ist Nachhaltigkeit bereits fester Bestandteil einer ganzheitlichen IT-Strategie – Tendenz klar steigend“, sagt IDC-Projektleiterin Elena Georg.

Wohin mit veralteten Geräten?

Wie aber lässt sich die IT-Infrastruktur nachhaltiger aufstellen? Abgesehen vom Stromverbrauch verursachen PCs und Laptops im Betrieb keine nennenswerten Umweltbelastungen. Diese entstehen an ganz anderer Stelle – nämlich einerseits bei ihrer Produktion und anderseits vor allem dann, wenn die Geräte nicht mehr genutzt werden. Die fachgerechte Entsorgung von IT-Geräten unterliegt häufig aufgrund der verbauten Materialien strengen regulatorische Auflagen. Außerdem muss nicht jedes Gerät gleich auf den Müll, nur weil es nicht mehr benötigt wird. Wenn es noch funktioniert, lässt es sich generalüberholen, sodass es woanders noch viele Jahre gute Dienste leisten kann – beispielsweise auch als Spende.

Laut IDC werden ausrangierte Systeme derzeit zu etwa gleichen Teilen recycelt, weiterverkauft oder an den Hersteller zum Refurbishing zurückgegeben.

Hersteller bieten umfangreiche Services an

Da viele Unternehmen mit den notwendigen Maßnahmen überfordert sind, übernehmen zunehmend Hersteller diese Arbeiten. Besonders herausragend ist hier Dell Technologies, deren „Asset Recovery Service“ (ARS) eine sichere und umweltfreundliche Entsorgung für Desktops, Notebooks, Server, Massenspeicher, Netzwerkhardware, Monitore, Drucker, Projektoren und Peripheriegeräte bietet. Hierzu gehört ein Abholservice, eine unwiederbringliche und damit sichere Datenlöschung, der Weiterverkauf sowie das fachgerechte Recycling. Und das gilt nicht nur für die eigene Hardware, sondern für jede Hardware – egal von welchem Hersteller. Damit bietet ARS den IT-Verantwortlichen eine moderne und standardisierte Möglichkeit zur fach- und sachgerechten Wiederverwendung, dem Recycling oder der Entsorgung. Zu ARS gehört unter anderem auch ein Online-Self-Service-Portal, das die geplante Entsorgung vereinfacht. Hier erhält man beispielsweise auch eine sofortige Werteinschätzung von Altgeräten.

Mit den vielfältigen Programmen und Möglichkeiten zur Geräterücknahme ist Dell Technologies äußerst erfolgreich: Seit 2008 wurden bereits über 1 000 000 Tonnen an Elektronikgeräten zurückgenommen.

Recycling beginnt beim Design

Aber nicht erst am Ende der Nutzung denkt Dell Technologies an den Umweltschutz – das beginnt schon beim Design. Hier gilt es, den Einsatz von Seltene Erden, Lithium oder Platin so weit wie möglich zu verringern, da diese nur mit einem hohen Energie- und Wasserverbrauch gewonnen werden können, wobei ganz erhebliche Schäden an der Umwelt entstehen. Die Aufgabe besteht also darin, nur Materialien zu verwenden, bei denen sowohl in der Herstellung bzw. bei deren Gewinnung als auch beim abschließenden Entsorgen weniger Treibhausgase freigesetzt werden und die die Umwelt weniger belastet wird. So können etwa Seltene Erden im Zuge des Recyclings zurückgewonnen werden. Ein weiteres Beispiel sind Kohlefasern aus der Luft- und Raumfahrtindustrie, die bei Dell Technologies als Polycarbonat-Basis für die Herstellung von Laptops verwendet werden. Eine andere Alternative sind Gehäuse aus Bio-Kunststoffen, die aus Baumabfällen bei der Papierherstellung gewonnen werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Reparaturfähigkeit, denn Reparatur ist immer nachhaltiger als Neukauf. Dafür ist es wichtig, dass Bauteile leicht zugänglich und nicht verklebt sind und damit einfach ausgetauscht werden können. Das EU-Parlament hat sich bereits für ein Verbraucherrecht auf Reparatur ausgesprochen. Ziel ist es, eine geplante Obsoleszenz von Produkten zu vermeiden.

Ergänzt werden diese gerätebezogenen Maßnahmen durch neue Angebotsformen – beispielsweise durch ein „As-a-Service-Konzept“. Hierbei werden schlüsselfertige IT-Services bedarfsgerecht bereitgestellt, wodurch eine Überdimensionierung der Infrastruktur vermieden wird. „Die IT-Industrie trägt eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Sie muss Lösungen anbieten, die nicht nur irgendeinen grünen Stempel aufweisen, sondern nachweislich nachhaltig und klimaschonend sind“, erklärt Emanuel Lippmann, Global Program Manager Social Impact bei Dell Technologies.

Kunden erwarten „Öko-Netzwerke“

Was die weiteren Entwicklungen angeht, so prophezeien die Analysten, dass die Hersteller ihre Kunden fortlaufend über alle aktuellen und aufkommenden Maßnahmen zu mehr IT-Nachhaltigkeit informieren müssen. „Wir erwarten, dass künftig zunehmend in nachhaltige Ökosysteme investiert wird und dass sich die Unternehmen verstärkt an solche IT-Anbieter wenden werden, die über die entsprechenden Netzwerke verfügen“, sagt IDC-Projektleiter Marco Becker.

Alle Details zum ARS-Programm von Dell Technologies erfahren Sie hier.

Weiter Tipps zum Recycling finden Sie hier.

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