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Schritt für Schritt zum ersten eigenen Server

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5m Lesezeit

Die Vorbereitungen für die Beschaffung des ersten Servers ist in jedem Unternehmen ein besonderes Prozess-Ritual. Dazu gehört eine wichtige Erkenntnis: Um das, was man bisher gemacht hat, weiter fortzusetzen und weiter zu entwickeln, muss man zunächst wissen, wo man steht, wo man hin will und wie man dort ankommen kann.

Kein Unternehmen, egal ob Start-up, etabliertes Kleinunternehmen, privater oder öffentlicher Dienstleister, kann auf Dauer nur mit Laptops, Desktop-PCs, Workstations und Smartphones arbeiten. Ebenso wenig kann es dauerhaft auf ein Sammelsurium an clientbasierter Anwendersoftware und kommerziellen Programmen setzen und nebenbei Cloud-basierte Software und Dienste nutzen, die von einzelnen Teammitgliedern je nach deren individuellem Bedarf ausgewählt wurden. Irgendwann erfordern Kosten, Effizienz, Sicherheit, Regulierung und Kundenservice einen strukturierteren Ansatz.

Sobald Unternehmen dies erkennen, kann der Kauf eines Servers schnell die Lösung für viele Probleme sein. Doch Vorsicht: Überstürzte Entscheidungen können schnell teuer werden. Nur die Systeme anzuschaffen, die man wirklich benötigt, erfordert eine sorgfältige Planung.

Macht man es richtig, legt das den Grundstein für eine technologische Strategie, die sowohl den kurzfristigen Bedürfnissen gerecht wird, als auch die Systeme langfristig skalierbar und flexibel hält und Zugang zu den neuesten technologischen Innovationen verschafft. Nur so bleibt das Unternehmen in der sich schnell ändernden Welt wettbewerbsfähig.

Die Wahl des richtigen Servers

Manager in kleineren Unternehmen stehen beim Kauf von Hard- und Software vor einer verwirrenden Auswahl. Die meisten sind keine IT-Experten und wollen einfach nur, dass die gekaufte Technik die Arbeit erledigt. Doch leider sprechen die IT-Verkäufer lieber über Produktspezifikationen als über die aktuellen und künftigen Geschäftsanforderungen des potenziellen Kunden.

Wer aber den ersten eigenen Server kaufen will oder an eine Cloud-basierte Server-Lösung denkt, braucht eine ganz andere Vorgehensweise:

Beginnen Sie nicht mit der Technik, sondern mit Ihrem Unternehmen: Wo stehen Sie heute? Wo wollen Sie morgen sein? Welche Ressourcen haben Sie jetzt und worauf können Sie in den kommenden Monaten und Jahren zählen? Sind diese Fragen geklärt, können Sie sachkundigen Rat einholen.

Ein guter erster Schritt ist ein grundlegendes Technologie-Audit. Welche Hard- und Software setzen Sie derzeit ein? Bitten Sie jeden im Unternehmen, eine Liste zu erstellen. Die Ergebnisse können haarsträubend sein. Vielleicht erfahren Sie erstmals von geschäftskritischen Daten, die wild über viele Anwendungen und Plattformen verstreut sind. Ein kurzes, drastisches Rationalisierungsprogramm für die eingesetzte Technologie kann nicht nur Geld sparen und die Sicherheit und Effizienz erhöhen, sondern auch die Grundlage für eine erfolgreiche Server-Beschaffung sein.

Stellen Sie als nächstes eine Liste der Anwendungen und Dienste zusammen, die der neue Server ausführen muss. Darunter werden wahrscheinlich einige der folgenden sein:

  • E-Mail-Management
  • Unterstützung von Mobilgeräten
  • Datei- und Drucker-Sharing
  • Backup und Restore
  • Konsolidierte Internet-Verbindung
  • Interne Web-Entwicklung
  • Remote-Access-Überwachung

Neben diesen grundlegenden Business-Funktionen verfügen Sie möglicherweise über Kerngeschäftsanwendungen und Datenbanken wie Account-Packages und Kundenbeziehungssysteme (CRM), die On-Premise ausgeführt werden und flexibler von einem Server aus gemeinsam genutzt werden können. Ihr Unternehmen verfügt wahrscheinlich auch über eine Reihe geschäftsspezifischer Anwendungen, die Sie möglicherweise ebenfalls von einem Server aus betreiben möchten.

Als Nächstes berechnen Sie die Zahl der Personen, die den Server zu einem bestimmten Zeitpunkt nutzen werden, die jeweils erforderliche Rechenleistung sowie die Lastverteilung über der Zeit. Denken Sie an die Spitzen und Talsohlen Ihrer regelmäßigen Geschäftszyklen und beziehen sie die Zukunft mit ein.

Nun beginnen Sie, die Serveranforderungen für jede Anwendung zu recherchieren und zu ermitteln, welche Art von Server Ihre Geschäftsanforderungen am besten unterstützt. Dabei gibt es eine Menge zu bedenken und viele Fachbegriffe sind auseinanderzuhalten. Sie müssen über die Anzahl der Prozessoren und die Taktgeschwindigkeit, die Menge des installierten RAM, den Festplattentyp, die Größe und die RAID-Konfiguration, Ihr Netzwerk und Ihre Telekommunikationsinfrastruktur, die Zuverlässigkeit des Internetzugangs, die Betriebssysteme und den Serverstandort nachdenken.

Überlegen Sie bei dieser Gelegenheit unbedingt, wie gut sich Ihre Anwendungen skalieren lassen und welche Ausfallzeiten Ihr Unternehmen verkraften kann.

Sind Ihre Anwendungen leicht skalierbar, lassen sich in Wachstumsphasen weitere Server problemlos hinzufügen. Wollen Sie aber einen Server für Anwendungen nutzen, die mäßig über mehrere Maschinen hinweg skalierbar sind, wirkt sich das auch auf Ihre Serverstrategie aus.

Dasselbe gilt für Ausfallzeiten. Die Cloud bietet zwar Schutz vor Hardware-Ausfällen, doch Sie sind dann anfällig für Telekommunikations- und Netzwerkausfälle. Setzen Sie einen dedizierten Server ein, besteht die Möglichkeit eines Single Point of Failure. Sie müssen also entscheiden, ob Sie potenzielle Ausfallzeiten in Kauf nehmen können und wie Ihre Backup- und Restore-Strategie aussehen soll.

All diese Berechnungen können komplex sein, doch eine sorgfältige Vorbereitung ist genauso unerlässlich wie das Einholen von externer Expertise.

Die Wahl des richtigen Servers hängt nicht alleine von der nackten Rechenleistung oder dem Preis ab. So macht es keinen Sinn, einen Hochleistungs-Server zu betreiben, wenn eine zu kleine Netzwerkbandbreite den Zugriff auf die Anwendungen und Daten drosselt. Es macht auch keinen Sinn, den Prozessor mit der höchsten Taktfrequenz zu wählen, wenn ein langsamerer Prozessor mit mehr Prozessorkernen die jeweiligen Anwendungen schneller ausführen könnte. Und es macht erst recht keinen Sinn, für einen Cloud-Server oder für Cloud-Dienste zu bezahlen, wenn eine langsame Internetverbindung diese Anwendungen nahezu komplett ausbremst.

Die Entscheidung für die optimale Spezifikation ist ein Balanceakt. Anbieter wie Dell verfügen über zahlreiche Tools, die Sie bei der Auswahl unterstützen.

Cloud, gehosted oder On-Premise?

Die Entscheidung, ob physische Server gekauft oder Cloud-basierte Server-Dienste gemietet werden sollen, kann ebenfalls komplex sein.

Die wichtigste Frage hierzu lautet: Wünschen Sie eine direkte Kontrolle über die Hardware und verfügt Ihr Unternehmen über einen sicheren Raum zur Unterbringung eines physischen Servers? Falls die Antwort nein lautet, sind ein gehosteter Server oder ein Cloud-Server die einzigen Möglichkeiten.

Die Cloud bietet viele Vorteile, insbesondere die Skalierbarkeit und den Zugang zu Innovationen und jenen schnelllebigen Technologien, die die digitale Revolution vorantreiben. Doch die Kosten für die Cloud-Dienste können schon bald die Kosten für ein On-Premise-Deployment übersteigen. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen über geschäftskritische Anwendungen und Daten verfügen, die sie nicht ohne weiteres aus ihren bestehenden Räumen nach außen verschieben können.

Unternehmen, die einen physischen Server wünschen oder benötigen, können zwischen Tower-, Rack- und Blade-Servern wählen. Was am geeignetsten ist, hängt von der Größe des Unternehmens und der geplanten Auslastung ab.

Tower-Server sind in der Regel die ersten Systeme, die ein Unternehmen installiert. Sie ähneln großen Desktop-Rechnern oder Workstations und eignen sich in der Regel für bis zu 15 Benutzer. Rack-Server sind eine Stufe weiter. Sie werden normalerweise in einem separaten Serverraum oder Serverschrank untergebracht. Rack-Systeme kombinieren in einem Rack mehrere, im Verbund arbeitende Server in Standardgröße – jeweils mit einer eigenen Onboard-Stromversorgung, mit Prozessoren, Memory sowie I/O-Ports. Diese Systeme sind leichter erweiterbar als Tower-Systeme, benötigen jedoch eine klimatisierte Umgebung, um effektiv arbeiten zu können.

Blade-Server, die gewöhnlich in größeren Organisationen zu finden sind, benötigen mehr Infrastruktur. Bei Blade-Servern werden die I/O-Ports und Stromversorgungen von den Servern getrennt und auf einem Chassis montiert, das mehr Servereinheiten auf kleinerem Raum aufnehmen kann als herkömmliche Rack-Server. Dadurch lässt sich die Rechenleistung stärker konzentrieren. Gleichzeitig sinken die Energie- und Komponentenkosten.

Virtualisierungstechnologien können alle diese Server-Arten erheblich verbessern. Damit lassen sich mehrere „virtuelle Maschinen“ mit verschiedenen Anwendungen und verschiedenen Betriebssystemen auf einem einzigen Server betreiben. Wichtig ist dabei auch, dass die Unternehmen damit eine Kontrolle über die für jede Anwendung verfügbaren Rechenressourcen bekommen.

Dell bietet eine Reihe von betriebsbereiten Virtualisierungskonfigurationen für die KMUs an, die alle eine deutlich verbesserte IT-Effizienz und ein vereinfachtes Management versprechen. Ebenfalls erhältlich sind Tools zum Kombinieren von physischen On-Premise-Servern mit virtuellen Servern in der Cloud. Auf diese Weise lassen sich wechselnde Workloads nach Bedarf in die jeweils kostengünstigste und effizienteste Rechenumgebung verlagern.

Die richtige Investition

Bei der Anschaffung des ersten Servers sollten dieses die Hauptaugenmerke sein:

  • Effizientes Funktionieren der Basis-Geschäftssysteme.
  • Zuverlässiger, sicherer Zugang zu allen Daten
  • Reibungsloser Zugriff auf Webseiten, E-Mails und andere Kommunikationssysteme
  • Effiziente Einbindung von Kollaborations-Tools
  • Berücksichtigung der Kunden- und Mitarbeiteranforderungen

Eine sorgfältige Planung ist die beste Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Technologiestrategie und eine kosteneffektive, effiziente und skalierbare Plattform. Anbieter wie Dell können helfen, die detaillierten Vorüberlegungen in klare Anschaffungsoptionen umzusetzen. Sie bieten hochoptimierte Pakete für Standard-Geschäftssysteme und eine detaillierte Beratung über die besten Maschinen für Ihre Anwendungen mit denen Ihr Unternehmen einzigartig wird.

Treffen Sie Ihre Vorbereitungen und wenden Sie sich an einen Partner, der Sie bei der Bewertung Ihrer Anforderungen und Technologieoptionen unterstützt. Die Berater von Dell Technologies sind ein guter Start für den Kauf Ihres ersten Servers. Mit dieser professionellen Unterstützung sparen Sie Zeit und Geld und können sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und das Potenzial Ihres Unternehmens voll ausschöpfen.

Sprechen Sie noch heute mit Dell Technologies Kundeberater kostenlos unter 0800 101 33 55 oder via Chat Mo-Fr 8:30-17:30 Uhr

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