Wie neue PCs die Produktivität steigern, die Sicherheit verbessern und Ihr Unternehmen für eine KI-gestützte Zukunft rüsten können.
Das Zusammenspiel modernster Prozessortechnologie mit speziell entwickelter Software ermöglicht eine neue Generation von KI-PCs. Diese sorgen für mehr Kreativität, maximieren den Komfort und geben − ganz allgemein – dem PC-Markt neuen Schwung.
Die Nachfrage steigt auch dadurch, dass Microsoft die Unterstützung für Windows 10 im Oktober 2025 einstellen wird. Viele kleine Unternehmen werden ihre PC-Flotte in den nächsten Monaten (zwangsläufig) erneuern und zu modernster Hardware greifen.
Die Marktforscher von Gartner prognostizieren in einer aktuellen Studie, dass der Anteil der KI-PCs an allen PC-Verkäufen von 17 Prozent im Jahr 2024 auf 43 Prozent im Jahr 2025 steigen wird. Über die Hälfte der im nächsten Jahr verkauften Laptops sollen KI-fähig sein.
KI-PCs werden eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Unternehmen in den kommenden drei bis fünf Jahren spielen. Um die richtigen Investitionen zu tätigen, müssen IT-Entscheider jedoch zunächst erkennen, welche Schlüsselfunktionen einen KI-PC zu einer Investition in das Unternehmenswachstum und nicht zu einem reinen Technologie-Overhead machen.
Die Leistung der NPU
Die Besonderheit von KI-PCs ist die eingebaute NPU (Neural Processing Unit). Mit ihrer Hilfe lassen sich KI-Prozesse von der Cloud zu lokalen Tools und Funktionen verlagern, die direkt auf dem PC laufen.
Dieser Wandel wird durch neue Funktionen auf der Ebene des Betriebssystems beschleunigt, die in Windows 11 integriert sind. Dazu kommt die wachsende Unterstützung von Softwareanbietern wie Adobe, Affinity, Zoom, Meta und von Microsoft selbst.
Maßgeblicher Treiber sind die neuen KI-verbesserten Prozessoren, darunter die Snapdragon X Plus- und Elite-Prozessoren von Qualcomm und die Core Ultra 200V-Serie von Intel, die in den neuesten Latitude-, XPS- und Inspiron-Geräten von Dell zu finden sind.
Diese Modelle besitzen leistungsstarke 8- bis 12-Kern-CPUs sowie fortschrittliche Grafikprozessoren (GPUs) für Berechnungen und 3D-Grafik, aber auch über dedizierte NPUs. Diese wurden speziell für die Ausführung von generativen KI-Sprachmodellen (GenAI) und für komplexe Aufgaben im Bereich des Maschinellen Lernens entwickelt.
Die Leistung von NPUs wird in TOPS angegeben − also die Anzahl der Billionen Operationen pro Sekunde. Das ist die derzeit einzige Methode zum Vergleich der neuronalen Verarbeitungskapazität. 40 TOPS sind die Mindestanforderung für die Nutzung von Microsofts Copilot+ KI-Funktionen. Die neuesten NPUs kommen auf 45 und 50 TOPS.
Doch was fangen Unternehmen mit dieser KI-Power tatsächlich an? Die NPU kann zum Beispiel anspruchsvolle Windows-Sicherheitsaufgaben übernehmen, die bisher von der CPU geschultert wurden.
Ein Highlight sind die Windows Studio-Effekte: KI-PCs können damit etwa in Microsoft Teams störende Hintergrundgeräusche reduzieren und die Beleuchtung bei Videogesprächen und -besprechungen verbessern. Das verbessert den Videostream und den Ton.
Die KI kann auch den Blickkontakt zwischen dem jeweiligen Nutzer und seiner Kamera optimieren, sodass die Gesprächspartner von Angesicht zu Angesicht miteinander verbunden erscheinen, auch wenn sie nicht mittig auf ein Fenster auf dem Bildschirm schauen.
In Kombination mit den zuverlässigen Autofokus-, Motivverfolgungs- und HDR-Funktionen der neuesten integrierten Webkameras können Nutzende an Videochats und Besprechungen teilnehmen und sich sicher sein, dass sie einen guten Eindruck hinterlassen werden. Weiterhin ermöglicht die KI Live-Übersetzungen und das Einblenden von Untertiteln für viele Sprachen bei Videocalls.
Einige Bild-, Video- oder Audioverarbeitungsaufgaben lassen sich mit KI-Unterstützung effizienter ausführen als das nur mit CPU oder GPU möglich ist. Die NPU kann sogar ausgewählte generative KI-Aufgaben lokal ausführen. Das hat den Vorteil, dass Fragen beantwortet oder Bilder auf dem Gerät erstellt werden, ohne dass sensible Informationen in die Cloud hochgeladen werden.
Zusätzlich kann die NPU die CPU- und GPU-Auslastung reduzieren. Dann übernimmt die NPU einige der Rechenaufgaben, um das System performant zu halten. Mögliche Szenarien sind etwa das Surfen in Microsoft Edge mit vielen offenen Browser-Tabs oder das parallele Ausführen mehrerer Anwendungen im Hintergrund.
Doch das ist erst der Anfang. Glaubt man den Prognosen, dominieren KI-PCs bald den Markt. Die Softwareentwickler werden zudem immer mehr KI-Funktionen in Windows und Unternehmensanwendungen integrieren.
Für Unternehmen ist es eine kluge und vor allem weitsichtige Investition, jetzt die richtige Hardware zu beschaffen.

Neue Wege bei der Arbeit
Flexibles Arbeiten über Zeitzonen hinweg wird immer mehr zur Norm. Von Arbeitnehmenden wird mitunter erwartet, dass sie in Hotels, Cafés oder sogar im Zug oder auf einem Langstreckenflug produktiv sind. Viele Beschäftigte werden mit einem einzigen Gerät sowohl zu Hause als auch im Büro arbeiten.
Hier bieten die neuesten Latitude-, XPS- und Inspiron-PCs von Dell praktische Vorteile. Diese Geräte sind leicht – meist wiegen Sie weniger als 1,5 Kilogramm − und dennoch robust genug, um den Widrigkeiten zu trotzen, die der Arbeitsalltag mit sich bringt, darunter Stürze, Stöße und verschüttete Flüssigkeiten.
Die Dell-Geräte besitzen eine fortschrittliche drahtlose Netzwerkkonnektivität. Sie unterstützen den neuesten Wi-Fi-7-Standard für nahtlose Verbindungen mit hoher Bandbreite zum Heim- oder Büronetzwerk, selbst wenn die Bedingungen nicht ideal sind.
USB-4- und Thunderbolt-4-Anschlüsse ermöglichen die Verbindung mit externen Dockingstationen über ein einziges Kabel. Das vereinfacht eine vollständige Desktop-Einrichtung mit Tastatur, Maus und Monitor oder die Verwendung von portablen Laufwerken.
Insgesamt bietet neue Hardware die beste verfügbare Technologie für die Mitarbeitenden, während sie bei der Verwendung älterer PCs mit der Technologie von gestern arbeiten müssen. Vor allem aber haben die neuen PCs die Messlatte für die Akkulaufzeit höher gelegt. Dank effizienterer Prozessorarchitekturen und der NPU gehen die neuesten Latitude-, XPS- und Inspiron-Laptops weit über die typische Laufzeit älterer Geräte von 10 bis 14 Stunden hinaus und bieten bis zu 27 Stunden Nutzungsdauer.
Die Sorge, ob der Laptop-Akku den Tag durchhält, gehört der Vergangenheit an. Nutzende können arbeiten, wo immer sie wollen und lange genug, um den Laptop erst am nächsten Tag wieder aufladen zu müssen. Darüber hinaus überzeugen die neuen Geräte durch ihr leises Betriebsgeräusch und eine effiziente Wärmeableitung. Beides gewährleistet eine angenehme Arbeitsumgebung.
Neue Funktionen für mehr Sicherheit
Laptops früherer Generationen waren noch nicht den Cyber-Angriffen ausgesetzt, wie sie heute an der Tagesordnung sind. Hatten die IT-Teams bislang vor allem mit gelegentlichen Attacken auf die IT zu kämpfen, gibt es inzwischen eine regelrechte Cybercrime-Industrie, die gezielt oder nach dem Zufallsprinzip mögliche Sicherheitslücken ausspäht und dann zuschlägt.
Immer mehr Unternehmen begegnen den feindseligen Bedrohungen mit einem Zero-Trust-Sicherheitskonzept. Alles wird durch biometrische Daten, Smartcards, Passwörter und Authentifizierungsanwendungen verifiziert.
Die Multi-Faktor-Authentifizierung ist ein sinnvoller Schutz. Jedoch muss das Verfahren einfach, konsistent und schnell sein. Die neuesten KI- und Copilot+-PCs von Dell unterstützen die Multi-Faktor-Authentifizierung durch integrierte Fingerabdruckscanner oder IR-Kameras für die Windows Hello-Gesichtserkennung sowie durch Speicherung und Verschlüsselung der biometrischen Daten auf Hardwareebene.
Darüber hinaus verfügen ausgewählte Dell KI-PCs über einen BIOS-Schutz auf Hardware-Ebene. Bei jedem Start des PC wird die geladene Firmware mit der letzten als gut bekannten Version verglichen. Im Falle von Unstimmigkeiten werden Nutzende automatisch gewarnt. Eine manipulierte Firmware kann schnell zurückgesetzt werden, um zu verhindern, dass sich Malware oder Ransomware im System einnistet und Schaden anrichtet.
Neue Sicherheitsfunktionen können Nutzende sogar auf Reisen, an geteilten Arbeitsplätzen oder beim Abrufen ihrer Nachrichten im Café schützen.
Die intelligente Datenschutzfunktion von Dell nutzt integrierte Sensoren, um den Bildschirm abzudunkeln, wenn der Nutzer oder die Nutzerin gerade nicht mit dem Gerät arbeitet oder sich vom Bildschirm entfernt. Bei einer längeren Abwesenheit kann der Bildschirm oder das System gesperrt werden.
Die Personenerkennung verdunkelt den Bildschirm, sobald der Sensor mögliche Mitlesende bemerkt, die dem Nutzenden über die Schulter schauen. Diese Funktionen dienen nicht nur der Sicherheit, sondern verlängern gleichzeitig auch die Akkulaufzeit. Auf älteren Geräten sind sie nicht zu finden.
Nutzende werden mit KI-PCs produktiver
Die Grenzen zwischen Geschäfts- und Privat-PCs verschwimmen immer mehr. Das gleiche Gerät wird oft zu Hause und im Büro verwendet. Da kann es frustrierend sein – vor allem für jüngere Arbeitnehmende −, wenn die Technik am Arbeitsplatz veraltet ist und nicht dem Stand der Technik entspricht, den die Nutzenden eventuell von eigenen Geräten oder von früheren Unternehmen gewohnt sind.
Neue Geräte können jeden Arbeitnehmer produktiver machen und ihn für andere, anspruchsvollere Aufgaben befähigen. KI hat das Potenzial, wertvolle Zeit freizusetzen und den Druck auf bereits ausgelastete Mitarbeitende zu verringern.
Eine kürzlich von IDC im Auftrag von Microsoft durchgeführte Studie ergab, dass KI-Funktionen, die den Inhalt von Dateien zusammenfassen und die Daten visualisieren, um Antworten und Erkenntnisse zu gewinnen, bis zu 36 Minuten pro Tag einsparen könnten.
KI-gestützte Suchfunktionen zum Aufspüren von Dateien könnten bis zu 27 Minuten Zeitgewinn bringen. Mit schnellen Aktionen zum Auffinden von Dokumenten, zum schnelleren Verfassen von E-Mails und zur Optimierung allgemeiner Aufgaben durch einfache Befehle würden sich weitere 32 Minuten einsparen lassen.
KI-Tools für die Transkription und Zusammenfassung von Meetings, das Erstellen von Dokumenten und die Analyse von Tabellenkalkulationen sorgen für weitere Effizienzsteigerungen. Und nicht zu vergessen sind Programme und Services, die alltägliche Aufgaben automatisieren.
Die Beantwortung von Anfragen wird beschleunigt, wenn der KI-Copilot vorhandene E-Mails, Nachrichten und Unterlagen durchforsten kann − innerhalb von Sekunden liegen dann präzise Antworten vor.
Noch basieren viele dieser Funktionen auf KI-Diensten in der Cloud. Sie können jedoch davon ausgehen, dass schon bald mehr und mehr Funktionen lokal ausgeführt werden, da Geschwindigkeit, Latenz und Sicherheit die Verarbeitung auf dem Gerät zur besseren Option machen. Nur KI-PCs werden über die erforderliche CPU-, GPU- und NPU-Leistung verfügen.
Die eingesparte Zeit könnten die Mitarbeitenden für kreative Aufgaben nutzen, wiederum mithilfe von KI. Generative KI-Tools unterstützen Beschäftigte beim innovativen Arbeiten, indem sie bei der Recherche und beim Erstellen entsprechender Inhalte behilflich sind. Und KI-Copiloten können Mitarbeitenden helfen, neue Ideen zu entwickeln und sie in Workshops vorzustellen oder Fragen, Antworten und Materialien zu sammeln, die bei Entscheidungen im Geschäftsalltag wichtig sind.
Bei jeder Erneuerung der PC-Flotte geht es darum, ein sich schnell veränderndes Ziel anzusteuern, die Entwicklung neuer Technologien und Arbeitspraktiken zu beobachten und sicherzustellen, dass die Geräte entsprechend ausgerüstet sind.
Wenn Unternehmen jetzt KI-PCs kaufen und in deren CPU-, GPU- und NPU-Fähigkeiten investieren, können sie sich in die bestmögliche Position bringen, um ihre Produktivität zu steigern, die Sicherheit zu erhöhen und sich auf einen durch KI verbesserten Erfolg vorzubereiten.
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